Beiträge vom August, 2010

Falabella

Falabella

Falabella

Falabella- Pony – Größe: nie größer als 75 cm – Farbe: alle Farben
Diese Rasse entstand, indem die argentingentinische Züchterfamilie Falabella ihre Shetland-Ponys mit einem kleinen Vollblut-Hengst paarte. Das winzigste bekannte Falabella, eine Stute namens Sugar Dumpling, erreichte gerade mal 51 Zentimeter und wog 13,5 Kilogramm.
Falabellas sind die kleinsten Pferde der Welt, sollten aber wie andere Rassen ein sehr korrektes, eher elegantes Exterieur besitzen. Der Kopf ist fein geschnitten und von mittlerer Größe mit geradem oder leichtem Hechtprofil. Die Ohren sind klein und beweglich. Fohlen besitzen meist eine stark gewölbte Stirn. Der gut angesetzte Hals darf nicht zu kurz sein; der Widerrist ist wenig ausgeprägt. Der kurze, gerade Rücken geht in eine schräge Kruppe über. Die Schultern sind mäßig steil. Die Beine sollten kräftig, aber schlank und nicht zu kurz sein; teilweise wirken sie im Verhältnis zum Körper jedoch etwas unterproportioniert. Die Miniponyrasse erreicht ein Stockmaß von maximal 86,4 Zentimetern. Fohlen messen teilweise unter 40 Zentimetern. Das Falabella wurde ausschließlich auf geringe Größe, nicht auf Farbe gezüchtet, sodass alle Farben zu finden sind, einschließlich Schecken und Tigerschecken. Seltene Farben sind jedoch sehr beliebt, vor allem bei Ponys, die auf Schauen vorgestellt werden sollen. Begehrt sind vor allem Falabellas in den Appaloosa-Farben Schabrack-, Schneeflocken- und Marmorbunt. Mähne und Schweif sind dicht und buschig.
Statt 18 Rippen hat das Falabella lediglich 17 Rippen und wird in 13 statt der üblichen elf Monate ausgetragen. Aufgrund seiner geringen Größe – das kleinste war 1978 gerade 30,4 cm groß – kann es nicht geritten werden und wird üblicherweise nicht beschlagen.

Thema: Falabella

Friese

friese

Friese

Friese – Größe: 155 – 175 cm – Farbe: lackschwarz, erlaubt ist maximal ein kleiner heller Fleck auf der Stirn.

Die stattlichen Rappen sind eine niederländische Pferderasse, die ursprünglich in der Provinz Friesland gezüchtet wurde. Sie lernen schnell und eigenen sich deshalb für den Dressursport ebenso gut wie für Auftritte im Zirkus.
Friesen sind großrahmige Pferde mit einem gewölbten, oft hoch angesetzten und meist sehr kräftigem Hals, einer gut gewinkelten und bemuskelten Hinterhand und einer ausgeprägten Rippenwölbung. Friesen werden heute ausschließlich auf die schwarze Farbe des Rappen selektiert und sind daher meist reinerbig für diese Farbe. Die letzte braune Stute namens Patricia wurde 1928 in das Stammbuch eingetragen. Braune kommen heute nicht mehr vor; sehr selten können noch Füchse auftreten, die jedoch nicht erwünscht sind. Als Fuchsvererber bekannte Hengste werden von der Zucht ausgeschlossen. Auch darf der Friese keine weißen Abzeichen am Kopf oder an den Beinen haben, sondern soll von oben bis unten rein schwarz sein. Ein Stern auf der Stirn ist gestattet, aber unerwünscht.

Thema: Friese

Haflinger

Haflinger

Haflinger

Haflinger – Größe:135- 145 cm -  Farbe Füchse mit hellem Langhaar.
Der Haflinger ist ein Gebirgspferd, die Ponyrasse stammt aus dem Südtiroler Etsch- und Sarntal, wo die Jungtiere auf Almweiden aufwachsen. Die Bergluft härtet ab und macht die gelehrigen ponys zu hervorragenden Arbeitstieren. Der haflinger ist heute in erster Linie als robustes Freizeitpferd zum Reiten eingesetzt wird. Offiziell zählt der Haflinger zu den Ponyrassen bzw. Kleinpferderassen. Das erste geklonte Pferd, Prometea, ist von dieser Rasse. Edler, trockener Kopf mit großen Augen, und meist mit Abzeichen, weiten Nüstern und kleinen Ohren. Zuchtziel ist ein gut bemuskelter, jedoch schlanker Hals ohne Unterhals, langer Rücken mit guter Gurttiefe und kräftige Lendenpartie. Beine mit trockenen Gelenken und harten Hufen, stark gefesselt.
Rotbraunes bis goldenes Fell, Mähne und Schweif flachsfarben bis weiß (Farbbezeichnung Lichtfuchs), Kopfabzeichen sind erlaubt, Beinabzeichen nur in ganz geringem Ausmaß.
Haflinger waren auf Hochalmen gezogene Gebirgspferde und gelten als freundliche, sensible, leichtfuttrige und leistungsfähige sowie vielseitig einsetzbare Sport- und Freizeitpferde. Sie sind sehr langlebig und werden oft bis zu 30 Jahre alt. Ihre praktische Körpergröße und hohe Tragfähigkeit machen sie auch zu hervorragenden Therapiepferden. Für Reitanfänger sowie kleine Kinder ist der Haflinger nur bedingt geeignet, weil er bei falscher Behandlung stur werden kann. Daher sind artgerechte Unterbringung und eine genaue fachliche wie gewaltfreie Ausbildung notwendig, um das freundliche Wesen des Pferdes zu gewährleisten und schlechte Angewohnheiten zu vermeiden.

Thema: Haflinger

Englisches Vollblut

Englisches Vollblut

Englisches Vollblut

Englisches Vollblut – Größe 150- 170 cm – Farbe meist Braune und Füchse seltener Schimmel und Rappen.

Kaum eine Rasse sprintet erfolgreicher über die Rennbahn. Das Vollblut gilt als schnell und ausdauernd und hat seit langem ganz prominente Fans: die englische Königsfamilie!
Das Englische Vollblut bezeichnet eine speziell für den Galopprennsport gezüchtete Pferderasse aus der Gruppe der Vollblüter. In Abstammungspapieren werden Englische Vollblüter zur einfachen Unterscheidung von anderen Pferderassen durch ein XX hinter dem Namen gekennzeichnet.
Englische Vollblüter gelten als die schnellsten Rennpferde der Welt. Auf Auktionen erzielten sie oft Höchstpreise von mehreren Millionen Dollar.

Thema: Englisches Vollblut

Trakehner

Trakehner

Trakehner

Trakehner – Größe 160 – 170 cm – Farbe: Rappen, Braune, Füchse, selten Schimmel.

Trakehner werden oft als nobelste Warmblutrasse bezeichnet. Sie sind vor allem bei Vielseitigkeits- und Dressurreitern beliebt und werden in Deutschland, Polen und Russland gezüchtet.
Trakehner stammen ursprünglich aus Trakehnen. Die Anfänge der Zucht gehen zurück bis ins 13. Jahrhundert, in die Zeit des Deutschritterorden. Die Deutschordensritter züchteten damals auf Grundlage des Schweikenponys Militärpferde. 1732 gründete der König in Preußen friedrich W. das königliche Trakehner Stutamt.
Der Trakehner gilt als gelehriges, aber meist recht eigenwilliges Pferd. Fortgeschrittene und feinfühlige Reiter schätzen seine Sensibilität, aber auch für Kinder und Jugendliche ist diese von Vorteil, vorausgesetzt sie haben genug Erfahrung und Können, um mit den oft temperamentvollen Tieren umzugehen. Hervorzuheben sind sein enormer Mut, seine Härte, aber vor allem sein extrem ausgeprägter Charakter und seine hohe Intelligenz.

Thema: Trakehner

Criollo

criollo

Criollo

Criollo – Grösse: 142-152cm – Farbe: Falben, Schecken, Braune, Füchse, Schimmel. Auf Criollos reiten die Cowboys Südamerikas. Die Rasse gehört zu den härtesten, gesündesten und ausdauersten der Welt. Die Pferde tragen schwere Lasten nicht nur über weite Strecken, sondern auch durch unwegsames Gelände.
Der Criollo ist sowohl eine in Argentinien entstandene Pferderasse, als auch ein in Südamerika und in der Karibik heimischer Pferdetyp der durch umgebungsbedingte Umzüchtungen in verschiedene Pferderassen aufgeteilt werden muss. Pferderassen des Criollo-Typs gibt es mit eigenen Namen in Argentinien, Brasilien, Chile, Peru, Kuba und Venezuela, die in Bolivien, Paraguay, Uruguay, Mexiko und der Dominikanischen Republik vorhandenen Criollorassen haben keine eigenen Namen.
Der Criollo hat einen mittelgroßen Kopf mit geradem bis leicht konvexem Profil. Sein Hals ist stark und geht in eine kräftige, breite, tief angesetzte Brust über. Er hat eine relativ gerade Rückenlinie, eine runde Kruppe mit tiefem Schweifansatz, eine kurze Schweifrübe, ein stabiles Fundament, eine kräftige Bemuskelung und kleine, harte Hufe.

Thema: Criollo, Pferderassen

Berber

berber

Berber

Berber – Grösse 150-160cm
Farbe: Schimmel, Braune, Füchse und Rappen mit weißen Flecken am Kopf. Die Wüstenpferde sind das Ein und Alles der Tuareg, eines Nomadenvolkes aus Nordafrika. Sie meistern auch mit wenig Futter lange Distanzen und können auf der Kurzstrecke richtig Gas geben. Der Berber ist ein edles Pferd mittlerer Größe und ähnelt im Typ mehr dem iberischen Pferd als dem Orientalen, was sich durch die enge Verwandtschaft der Rassen begründet.

Der Kopf ist mittelgroß, meist geramst und sitzt auf einem kräftigen, geraden Hals, der aus einer langen, gelegentlich auch schrägen Schulter entspringt. Der tragfähige Rücken ist kurz, der Rumpf von guter Tiefe, jedoch meist nicht sehr breit. Die Kruppe ist abgeschlagen und weist einen tiefen Schweifansatz auf, was ein typisches Merkmal des Berbers darstellt. Die Beine dieses extrem widerstandsfähigen Pferdes sind hart und die Hufe von hervorragender Qualität. Gelegentlich sind bei den Beinen leichte Fehlstellungen in Form von Säbelbeinigkeit oder Kuhhessigkeit vertreten.

Die Mechanik des Berbers ist raumgreifend, bei flüssigen Bewegungen mit Knieaktion, trittsicher in allen Gangarten und sehr schnell.

Thema: Pferderassen

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Thema: Pferdedecken

Ardenner

Ardenner

Ardenner

Ardenner – Grösse 155-162cm – Farben oft Braune, Füchse und Schimmel.

Bis zu 1000 Kilogramm bringen diese Pferde auf die Waage. Die Schwergewichte kommen aus Belgien und Frankreich und wurden früher angeblich von Rittern und römischen Soldaten geritten. Der Ardenner ist ein sehr massiges Kaltblutpferd aus den Ardennen das heute in erster Linie als Schlachtpferd, aber auch als Zugtier gezüchtet wird. Der Ardenner gilt als eines der ältesten Pferde in Frankreich. Die römischen Legionen schätzten den Ardenner ebenso wie die Ritter des Mittelalters und Napoleons Artillerie. In den Zeiten der Kreuzzüge und zu Anfang des 17. Jahrhunderts wurden orientalische Blutlinien eingekreuzt, um leichtere Armeepferde zu erhalten. Im 19. Jahrhundert wurden Brabanter eingekreuzt, um dem Bedarf an schweren Zugpferden zu decken. Neben dem heute noch vorwiegend in Belgien, Luxemburg, Frankreich und Schweden gezüchteten schweren Typen gibt es auch Bestrebungen einen leichteren Sport-Typ durch Einkreuzen von Arabern zu erreichen.

Thema: Ardenner, Pferderassen

Knabstrupper

Knabstrupper

Knabstrupper

Knabstrupper – Größe: 153-160cm – Farbe: Tigerschecken
Knabstrupper sehen aus wie die großen Brüder des Appaloosa, werden allerdings nur auf der dänischen Insel Seeland und in Deutschland gezüchtet. Früher verdienten sich die Tiere mit dem kräftigen Rücken ihren Hafer als Zirkus– oder Voltigierpferde.
Es existieren zwei Zuchtrichtungen, der barocke und der moderne Typ. Der moderne Typ entspricht dem Zuchtziel eines modernen Sportpferdes, also in etwa dem des Deutschen Reitpferdes. Dieser Typ entsteht durch Einkreuzung beliebigen Fremdblutes. Der barocke Typ ist kräftiger gebaut und besitzt meist einen leicht ramsnasigen Kopf sowie einen kräftigen Hals und eine muskulöse Hinterhand. Nur ein im barocken Typ stehender Knabstrupper, der in der 3. Generation ohne Einkreuzung von Fremdblut gezüchtet wurde (Reinzucht), ist ein Original Knabstrupper. Tiere die mit PRE’s, Lusitanos oder anderen ausgewählten spanischen Rassen gekreuzt wurden, werden in besonderen Ausnahmen in das barocke Zuchtregister aufgenommen.

Thema: Knabstrupper

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