Andalusier

Andalusier

Andalusier

Andalusier Größe 155-162 cm
Farbe: am häufigsten Schimmel, aber auch Braune, Falben und Rappen. Füchse sind inzwischen auch erlaubt aber nicht erwünscht. Der Andalusier kommt aus dem Süden Spaniens, ist eng mit dem Berber verwandt und wird aufgrund seiner eleganten Bewegung und enormen Sprungkraft geliebt.

Achtung:

Als Andalusier bezeichnet man landläufig alle in Spanien gezüchteten iberischen Pferderassen mit Ausnahme von Ponys und Kaltblütern, im engeren Sinn dagegen nur die Pferde der so genannten „Reinen Spanischen Rasse“. Der Andalusier ist ein nobles Pferd iberischer Prägung und zeigt eine besondere Eignung zur „Hohen Schule“. Historisch rührt die Bezeichnung Andalusier daher, dass im Mittelalter der gesamte muslimische Teil der Pyrenäenhalbinsel, wo die Pferdezucht blühte, Al-Andalus genannt wurde. Die Herkunftsbezeichnung ist also grundsätzlich nicht auf die heutige Region Andalusien beschränkt. Zur Verwirrung trägt allerdings der Umstand bei, dass wichtige Zentren der spanischen Pferdezucht tatsächlich in der südspanischen Region Andalusien liegen.

Die Zucht des PRE wird in Spanien außerordentlich streng gehandhabt, das Zuchtbuch wird vom Verteidigungsministerium verwaltet. Nur Hengste und Stuten, die hier registriert sind und eine Körung absolviert und bestanden haben, sind zur Zucht zugelassen. Spanische Pferde, die mangels Zulassung und entsprechender Papiere nicht als Pferde reiner spanischer Rasse gelten können, werden daher gern im unbestimmten Sprachgebrauch als „Andalusier“ bezeichnet.

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