Tag-Archiv für » Andalusier «

Berber

berber

Berber

Berber – Grösse 150-160cm
Farbe: Schimmel, Braune, Füchse und Rappen mit weißen Flecken am Kopf. Die Wüstenpferde sind das Ein und Alles der Tuareg, eines Nomadenvolkes aus Nordafrika. Sie meistern auch mit wenig Futter lange Distanzen und können auf der Kurzstrecke richtig Gas geben. Der Berber ist ein edles Pferd mittlerer Größe und ähnelt im Typ mehr dem iberischen Pferd als dem Orientalen, was sich durch die enge Verwandtschaft der Rassen begründet.

Der Kopf ist mittelgroß, meist geramst und sitzt auf einem kräftigen, geraden Hals, der aus einer langen, gelegentlich auch schrägen Schulter entspringt. Der tragfähige Rücken ist kurz, der Rumpf von guter Tiefe, jedoch meist nicht sehr breit. Die Kruppe ist abgeschlagen und weist einen tiefen Schweifansatz auf, was ein typisches Merkmal des Berbers darstellt. Die Beine dieses extrem widerstandsfähigen Pferdes sind hart und die Hufe von hervorragender Qualität. Gelegentlich sind bei den Beinen leichte Fehlstellungen in Form von Säbelbeinigkeit oder Kuhhessigkeit vertreten.

Die Mechanik des Berbers ist raumgreifend, bei flüssigen Bewegungen mit Knieaktion, trittsicher in allen Gangarten und sehr schnell.

Thema: Pferderassen

Andalusier

Andalusier

Andalusier

Andalusier Größe 155-162 cm
Farbe: am häufigsten Schimmel, aber auch Braune, Falben und Rappen. Füchse sind inzwischen auch erlaubt aber nicht erwünscht. Der Andalusier kommt aus dem Süden Spaniens, ist eng mit dem Berber verwandt und wird aufgrund seiner eleganten Bewegung und enormen Sprungkraft geliebt.

Achtung:

Als Andalusier bezeichnet man landläufig alle in Spanien gezüchteten iberischen Pferderassen mit Ausnahme von Ponys und Kaltblütern, im engeren Sinn dagegen nur die Pferde der so genannten „Reinen Spanischen Rasse“. Der Andalusier ist ein nobles Pferd iberischer Prägung und zeigt eine besondere Eignung zur „Hohen Schule“. Historisch rührt die Bezeichnung Andalusier daher, dass im Mittelalter der gesamte muslimische Teil der Pyrenäenhalbinsel, wo die Pferdezucht blühte, Al-Andalus genannt wurde. Die Herkunftsbezeichnung ist also grundsätzlich nicht auf die heutige Region Andalusien beschränkt. Zur Verwirrung trägt allerdings der Umstand bei, dass wichtige Zentren der spanischen Pferdezucht tatsächlich in der südspanischen Region Andalusien liegen.

Die Zucht des PRE wird in Spanien außerordentlich streng gehandhabt, das Zuchtbuch wird vom Verteidigungsministerium verwaltet. Nur Hengste und Stuten, die hier registriert sind und eine Körung absolviert und bestanden haben, sind zur Zucht zugelassen. Spanische Pferde, die mangels Zulassung und entsprechender Papiere nicht als Pferde reiner spanischer Rasse gelten können, werden daher gern im unbestimmten Sprachgebrauch als „Andalusier“ bezeichnet.

Thema: Andalusier

Reitartikel Cavaletti Reitsport - figurbetonte Reitbekleidung günstig & bequem