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Trakehner

Trakehner

Trakehner

Trakehner – Größe 160 – 170 cm – Farbe: Rappen, Braune, Füchse, selten Schimmel.

Trakehner werden oft als nobelste Warmblutrasse bezeichnet. Sie sind vor allem bei Vielseitigkeits- und Dressurreitern beliebt und werden in Deutschland, Polen und Russland gezüchtet.
Trakehner stammen ursprünglich aus Trakehnen. Die Anfänge der Zucht gehen zurück bis ins 13. Jahrhundert, in die Zeit des Deutschritterorden. Die Deutschordensritter züchteten damals auf Grundlage des Schweikenponys Militärpferde. 1732 gründete der König in Preußen friedrich W. das königliche Trakehner Stutamt.
Der Trakehner gilt als gelehriges, aber meist recht eigenwilliges Pferd. Fortgeschrittene und feinfühlige Reiter schätzen seine Sensibilität, aber auch für Kinder und Jugendliche ist diese von Vorteil, vorausgesetzt sie haben genug Erfahrung und Können, um mit den oft temperamentvollen Tieren umzugehen. Hervorzuheben sind sein enormer Mut, seine Härte, aber vor allem sein extrem ausgeprägter Charakter und seine hohe Intelligenz.

Ardenner

Ardenner

Ardenner

Ardenner – Grösse 155-162cm – Farben oft Braune, Füchse und Schimmel.

Bis zu 1000 Kilogramm bringen diese Pferde auf die Waage. Die Schwergewichte kommen aus Belgien und Frankreich und wurden früher angeblich von Rittern und römischen Soldaten geritten. Der Ardenner ist ein sehr massiges Kaltblutpferd aus den Ardennen das heute in erster Linie als Schlachtpferd, aber auch als Zugtier gezüchtet wird. Der Ardenner gilt als eines der ältesten Pferde in Frankreich. Die römischen Legionen schätzten den Ardenner ebenso wie die Ritter des Mittelalters und Napoleons Artillerie. In den Zeiten der Kreuzzüge und zu Anfang des 17. Jahrhunderts wurden orientalische Blutlinien eingekreuzt, um leichtere Armeepferde zu erhalten. Im 19. Jahrhundert wurden Brabanter eingekreuzt, um dem Bedarf an schweren Zugpferden zu decken. Neben dem heute noch vorwiegend in Belgien, Luxemburg, Frankreich und Schweden gezüchteten schweren Typen gibt es auch Bestrebungen einen leichteren Sport-Typ durch Einkreuzen von Arabern zu erreichen.

Andalusier

Andalusier

Andalusier

Andalusier Größe 155-162 cm
Farbe: am häufigsten Schimmel, aber auch Braune, Falben und Rappen. Füchse sind inzwischen auch erlaubt aber nicht erwünscht. Der Andalusier kommt aus dem Süden Spaniens, ist eng mit dem Berber verwandt und wird aufgrund seiner eleganten Bewegung und enormen Sprungkraft geliebt.

Achtung:

Als Andalusier bezeichnet man landläufig alle in Spanien gezüchteten iberischen Pferderassen mit Ausnahme von Ponys und Kaltblütern, im engeren Sinn dagegen nur die Pferde der so genannten „Reinen Spanischen Rasse“. Der Andalusier ist ein nobles Pferd iberischer Prägung und zeigt eine besondere Eignung zur „Hohen Schule“. Historisch rührt die Bezeichnung Andalusier daher, dass im Mittelalter der gesamte muslimische Teil der Pyrenäenhalbinsel, wo die Pferdezucht blühte, Al-Andalus genannt wurde. Die Herkunftsbezeichnung ist also grundsätzlich nicht auf die heutige Region Andalusien beschränkt. Zur Verwirrung trägt allerdings der Umstand bei, dass wichtige Zentren der spanischen Pferdezucht tatsächlich in der südspanischen Region Andalusien liegen.

Die Zucht des PRE wird in Spanien außerordentlich streng gehandhabt, das Zuchtbuch wird vom Verteidigungsministerium verwaltet. Nur Hengste und Stuten, die hier registriert sind und eine Körung absolviert und bestanden haben, sind zur Zucht zugelassen. Spanische Pferde, die mangels Zulassung und entsprechender Papiere nicht als Pferde reiner spanischer Rasse gelten können, werden daher gern im unbestimmten Sprachgebrauch als „Andalusier“ bezeichnet.